Der Wind der Freiheit weht
Am 14. Februar 2008 wird eine wissenschaftliche Veranstaltung in der Stanford University stattfinden, zu der der Lehendakari (bask.
Präsident) von Euzkadi (Baskenland), Juan José Ibarretxe Markuartu, eingeladen ist. Angesichts der Versuche, diese Veranstaltung zu boykottieren, möchten wir, die Bürgerinnen und Bürger, die diese Petition unterschreiben, diesen Versuch, die Meinungsfreiheit des höchsten Vertreters des Volkswillens der Basken zu unterbinden, aufs Schärfste zurückweisen.
Herr Juan José Ibarretxe ist der Präsident der Autonomen Gemeinschaft von Euzkadi, der demokratisch auf der Basis des allgemeinen Wahlrechtes
von allen Bürgern Euskadis gewählt wurde. Die Legalität und Legitimität als höchster Vertreter dieses Volkswillens ist über jeden begründeten
Zweifel erhaben.
Der Vorschlag, den Herr Juan José Ibarretxe der baskischen Gesellschaft unterbreitet, basiert auf den Säulen des Respekts vor allen Menschenrechtes, des Respekts vor dem Willen der baskischen Gesellschaft und berücksichtigt, daß man vor allem dem Wohlstand aller Menschen, die
im Baskenland leben, sucht. Daher verstehen wir den Versuch, die Meinung des Lehendakaris Ibarretxe einzuschränken als einen Versuch, die mehrheitliche Stimme der Basken zum Schweigen zu bringen.
Deshalb möchten wir unsere Unterstützung zur Verteidigung der Meinungsfreiheit des höchsten Vertreters der Basken in der Welt und den Prinzipien ausdrücken, auf denen der politische Vorschlag ruht, den der Lehendakari Ibarretxe der baskischen Gesellschaft unterbreitet.
Zuguterletzt möchten wir ebenfalls den Versuch verurteilen, die politische Laufbahn des Euzko Alderdi Jeltzailea – Partido Nacionalista Vasco (EAJ-PNV, Baskische Nationalpartei) zu verunglimpfen, einer Partei, die mehr als 100 Jahre alt ist und die im Lauf ihrer Geschichte gezeigt hat, daß sie sich der Demokratie und den Freiheiten der baskischen Gesellschaft verpflichtet fühlt, indem sie deswegen harte Jahre im Untergrund und im Exil während der faschistischen Diktatur, die in Spanien nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte, durchlitt.
Aus diesen Gründen bitten wir die Stanford University, der Erpressung der Gruppen, die vorhaben, die Meinungsfreiheit anzugreifen, nicht nachzugeben und daß sie ein weiteres Mal einen Grundgedanken, der diese Institution inspirierte, durchsetzt: die Liebe und die Achtung der großen Prinzipien, die sich ableiten von den unveräußerlichen Menschenrechte des Lebens, der Freiheit und der Suche nach Glück.
Wir möchten die folgenden Worten aufgreifen, um unsere Petition zu unterstützen:
"Jedes Individuum hat das Recht auf Meinungs- und Äußerungsfreiheit; dieses Recht beinhaltet, nicht wegen seiner Meinungen belästigt zu
werden, Informationen zu untersuchen und zu erhalten, diese grenzenlos über jedwedes Medium 'zu verbreiten'."